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| Eine Südstaaten-Reise |
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7. Reisetag: Vicksburg - Natchez Trace Parkway - Natchez Nach einem genüßlichen, kompletten südlichen Frühstück in Ihrem Inn, geht es auf die #61, dieses Mal Richtung Süden. Nach einer kurzen Fahrt von 42 km kommen Sie in Port Gibson an, einem früheren Hafen um das Bayou Pierre. Die extravaganten Villen, hohen Zypressen und Eichenbäume entkamen den Flammen der Unionsarmee. General Grant sagte nämlich von der Stadt sie sei "zu schön sie niederzubrennen". Der Natchez Trace Parkway, der vom Südwesten in den Nordosten über Mississippi, Alabama und Tennessee führt, wurde vom National Park Service zum Gedenken an Mississippis erste Strasse, die "Old Natchez Trace", entwickelt. Diese war Jahrhunderte alt und von Rehen, Büffeln und Indianern abgenutzt, als der spanische Forscher Hernando de Soto sie vor 400 Jahren durchquerte. Die heutige Straße kreuzt sich immer wieder mit der alten. Vertiefungen entlang der Hügel und Felder markieren wo sie damals entlang ging. Der schönste Teil dieser Straße in Mississippi führt südlich von Port Gibson bis Natchez. Ausstellungen entlang der Straße, Wegtafeln und Naturpfade übermitteln die Geschichte der Natchez Trace. Emerald Mound, einer der größten indianischen Tempelhügel, liegt 17.6 km nordöstlich von Natchez bei Meilenstein 10.3 auf einer Landstraße ungefähr 1.6 km vom Natchez Trace Parkway ab. Sie sollten um die Mittagszeit oder am frühen Nachmittag in der wunderschönen und faszinierenden Stadt Natchez ankommen. Natchez ist die Fahrt auf alle Fälle wert. Im Jahr 1716 wurde sie vom französischen Kolonisten Jean Baptiste le Moyne, Sieur de Bienville, unter dem Namen Fort Rosalie gegründet. Das goldene Zeitalter der Stadt kam im 19. Jahrhundert, als Baumwolle König war und Natchez zu einem wichtigen Flußhafen machte. Viele Vermögen wurden zu dieser Zeit angesammelt von denen die ausgedehnten Plantagen mit ihren herrlichen Wohnhäusern zeugen. Man sagt sich, daß vor dem Bürgerkrieg die Hälfte aller Millionäre der Vereinigten Staaten zwischen Natchez und New Orleans lebten. Heute verbleiben mehr als 500 Wohnhäuser und Geschäfte aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg in Natchez, wo die Oberschicht der Gesellschaft einst hoch über dem Fluß und die Spieler, Diebe und Frauen der Nacht weit unten an den steilen Abhängen lebten.
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